25.11.2025

Heute ist Reisetag und mein letzter Tag in Mexiko. Alles gepackt, alles Kontrolliert, Auto gefüllt und los geht es. Wir machten uns auf den Weg und erreichten Cancun um 11.30 Uhr. Dann war, nach 3‘167km, die Abgabe unseres Fahrzeuges angesagt der uns nie im Stich liess. Nach der Abgabe wurden wir zu unserem Terminal gefahren und staunten über den Terminal für einen Internationalen Flug mit der Tropic Air nach Belize City. Bei einem der 2 vorhandenen Schalter konnten wir Einchecken und unser Gepäck wurde hinter dem Bürostuhl deponiert. Hier gibt es gar nichts, kein Resti auf unserer Seite. Der schöne und feudale Raum daneben ist für Privatgäste und VIP. Dort kauften wir trotz Holzklasse ein Bier an der Bar und gingen wieder zurück in den unterkühlten Warteraum auf unserer Seite. Dann kam die grosse Überraschung als es zum borden ging. So spazierten wir über das Flugfeld vorbei an etlichen Privatjets zu unserer Maschine. Es war eine einmotorige Propellermaschine mit 12 Plätzen. Na das ist doch mal was anderes. Ich sass in der 2. Reihe und Albert ganz hinten. Ich hatte direkte Sicht auf die beiden Piloten und das Armaturenbrett. Wie ein 120kg Mann in die Sitze passen würde ist mir schleierhaft, wir waren 12 „normale“ Passagiere und es war eng. So standen wir mit unserer kleinen Maschine zwischen den grossen Jets und warteten auf die Starterlaubniss. Was für ein Erlebniss mit unserem Schüttelbecher in niedriger Höhe über das Land zu fliegen. Wir flogen über riesige Dschungelflächen, Sumpfgebiete, Küstengebiete mit verstreuten Siedlungen und Touri Orte mit Kreuzfahrtschiffen. Nach 1 ½ Stunden landeten wir in Belize City und fuhren mit dem Taxi zum Fährhafen. Hier stiegen wir in ein Schnellboot und nach 45 Minuten legten wir auf der Insel Caye Caulker an. Mit einem knatternden Quad-Taxi fuhren wir auf Naturstrassen zu unserer Unterkunft das Rachel Land. Auch hier hatten wir ein Apartment gebucht. Unser Spaziergang Richtung Zentrum führte uns zu einem einfachen Resti mit einem fantastischen Redsnapper. Auf dem Rückweg deckten wir uns mit Esswaren ein da wir eine Küche haben.

 

26.11.2025

Leider spielt das Wetter nicht ganz mit, denn Heute war es sehr bewölkt mit einzelnen Regengüssen. Also verbrachten wir den Tag in unserem Apartment. Albert kochte seine berühmte Spaghetti Sauce mit Linguini. Nach diesem feinen Essen machten wir uns in einer trockenen Phase auf den Weg die Insel zu erkunden. So spazierten wir Richtung Split, der angesagteste Ort auf dieser Insel und landeten zuerst in der Sunset Bar. Anscheinend sollte man von hier den schönsten Sonnenuntergang erleben……wenn es keine Wolken hat. Da genehmigten wir uns einen Drink und liessen die Traveller Atmosphäre auf uns wirken. Weiter ging unser Spaziergang bis zum Split wo die meisten Personen versammelt sind. Auch hier war der nächste Drink fällig. Als es dann eindunkelte verzogen sich alle was uns sehr überraschte und so waren wir fast die Letzten die diesen Ort verliessen. Bei den Scheinwerfer an der Ufermauer schauten wir noch ins Wasser und konnten viele Fische bei der Jagt beobachten. Sogar 2 Rochen haben wir gesehen. Danach war Rückzug angesagt und so erreichten wir 20 Minuten später unser Apartment.

 

28.11.2025

2 Tage durften wir das schlechte Wetter „geniessen“ und das bei unserem geplanten Strandurlaub. Ausser gelegentlichen kurzen Spaziergängen während der vermeintlichen Trockenphasen blieben wir im Apartment. Zum Glück hatten wir ein Apartment und nicht nur ein Zimmer. So konnten wir uns mit Kochen und Büroarbeit beschäftigen.

Ach ja, gestern war mein Geburtstag den wir am Abend mit einem Fischessen und Wein zelebrierten während dem es draussen in Strömen regnete.

 

29.11.2025

Welch ein Wunder, heute schien endlich wieder einmal die Sonne. So konnten wir unsere langersehnte Schnorcheltour zum 2. grössten Riff der Welt unternehmen. Dann hatten wir noch das Glück, dass wir die Einzigen Gäste auf dem Boot waren. Die Sonne schien, aber der starke Wellengang war etwas hinderlich. Trotzdem genossen wir die 3 Schnorchelgänge sehr weil wir auch einiges zu sehen bekamen. Der Unterschied zum Barrier Reef sind die Farben. Es ist nicht so farbenprächtig aber trotzdem imposant. Wir sahen viele bunte Fische und konnten mit Ammenhaie und Rochen schwimmen. Nun sind wir auf den morgigen Tag gespannt denn wir haben eine Ganztagestour mit einem Katamaran gebucht.

 

30.11.2025

Der letzte Tag auf Caye Caulker denn morgen geht es zurück nach Belize City wo wir uns dann trennen werden.

Schon früh sassen wir am Frühstücktisch und machten uns danach auf den Weg zu Mario, bei dem wir die Tour gebucht hatten. Dort wurden wir wieder mit Flossen und Tauchmaske ausgerüstet. Diesmal waren wir jedoch nicht alleine sondern mit weiteren 13 Touristen aus allen Teilen der Welt. So spazierten wir alle zum Steg wo der Katamaran auf uns wartete. Nach 1 ½ Stunden Fahrt erreichten wir den ersten Schnorchelort und sprangen ins Wasser. Zum Glück war der Wellengang nicht so deftig wie gestern. In Gruppen aufgeteilt folgten wir dem Führer. Wieder sahen wir Ammenhai, Rochen, bunte Fische, Meeresschildkröte und farbige Korallen. Nach 3 verschiedenen Orte und einem Mittagessen fuhren wir wieder zurück. Im Apartment war dann zuerst eine Dusche angesagt bevor es wieder zum Split ging wo das Bier auf uns wartete. Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einer „Tankstelle“ und im Apartment genossen wir einen Schlumi.

 

1.12.2025

Unser letzter gemeinsamer Reisetag, denn in Belize City werden wir uns trennen. Albert macht sich auf den Heimweg in die Schweiz und ich auf die Weiterreise nach Chile. Nun sind 4 Wochen gemeinsame Reise vorbei. Es war eine schöne Zeit und ich habe die Reise mit Albert sehr genossen.

Alles gepackt und Reisefertig fuhren wir mit dem Quad-Taxi zum Schnellboot Steg. Selbst Petrus musste zum Abschied weinen denn seine Tränen durchfeuchteten uns ein wenig. Pünktlich erschien das Schnellboot und 45 Minuten später legten wir in Belize City an. Dort haben wir uns verabschiedet und landeten dann wieder im gleichen Taxi. Zuerst fuhren wir zum Busterminal wo wir uns nochmals Tschüss sagten und eine gute Reise wünschten und dann weiter zu meinem Hotel Golden Bay, das ich für eine Nacht gebucht habe. Ich hatte das Glück, dass ich bereits um 10.30 Uhr mein Zimmer beziehen konnte und somit die feuchten Kleider im ganzen Zimmer verteilte. Sogar der Haarfön kam zum Einsatz damit es etwas schneller ging. Bei einem gemütlichen Lunch auf der Dachterrasse des Hotels mit Sonne, Ceviche und Bier genoss ich die schöne Sicht aufs Meer. Den Rest des Tages verbrachte ich im Zimmer mit packen und chillen.

 

2.12.2025

Mein letzter Tag in Belize das nur ein kurzer Aufenthalt war. Ich glaube jedoch hier gibt es ausser den schönen Inseln nicht viel zu sehen. Somit schliesse ich hiermit meinen Reisebericht für Belize und werde die Reiseerlebnisse im Chile Tagebuch fortsetzen.

 

Also wie üblich:

 

 

Gracias e adios