Unsere Reise begann bereits am Montag 21. August von Como aus. Da in letzter Zeit vor dem Gotthard Tagtäglich ein Stau über mehrere Kilometer war, wählten wir die San Bernardino Route. Wohl hatte es auch auf dieser Route viel Verkehr aber es war ein flüssiges Vorankommen. So erreichten wir am Nachmittag Oberrieden und deckten uns zuerst mit Lebensmittel ein. Am Abend hatten wir jedoch keine Lust zu Kochen und so spazierten wir in die Pizzeria Il mio Quattro, wo wir uns verwöhnen liessen. Die nächsten Tage waren mit Familienbesuche und Topolino Vorbereitung ausgefüllt. Das Wetter zeigte sich auch von der Besten Seite, sodass wir uns sehr auf das Treffen und die Topifreunde freuten.

 

25.8.23

Bereits um 6.00 Uhr wurden wir aus den Träumen geweckt. Nach dem Frühstück wurde das notwendige gepackt und der Topolino beladen. Um 8.00 Uhr machten wir uns auf den Weg und fuhren über Thalwil ins Sihltal und dann auf die Autobahn. Die Sonne erfreute sich über den Topi, der sich von seiner guten Seite zeigte und im flotten Tempo Richtung Luzern fuhr. Um 9.30 Uhr erreichten wir Emmetten wo auf dem abgesperrten Parkplatz im Zentrum schon eine bunte Schar versammelt war. Nach einer herzlichen Begrüssung bei den bekannten Gesichter, meldeten wir uns beim Empfangskomitee an und erhielten die Unterlagen für die nächsten Tage. Dann fuhren wir ins Hotel Seeblick und bezogen unser Zimmer im 2. OG mit Blick auf den Vierwaldstättersee. Wieder zurück auf dem Parkplatz gab es eine Begrüssung durch den Präsidenten Matthias Felder und danach ein reichhaltiges Wurst- Käsebuffet. Mit vollem Bauch fuhr dann die ganze Topikolonne, bestehend aus 60 Topolinos, zum Drivingcenter Seelisberg. Nach einer kurzen Begrüssung durch die Betreiber, wurden wir aufgefordert den Parcour mit unseren Topis auszuprobieren. Ein Teil wurde bewässert damit es rutschig wurde, was einige Topis etwas in Bedrängnis brachte. Danach stellten wir unsere Topis auf den Parcours, der nun zu einem Parkplatz umfunktioniert wurde, weil neben dem Gebäude ein Driftplatz in Vorbereitung war. Am Abend war eine Tuning Night angesagt und es kamen ca. 200 Fahrzeuge, die zum Teil „aufgemotzt“ waren. Dann konnten wir den Driftkünsten einiger Teilnehmer zuschauen die mit viel Lärm, Gummigestank und Rauch ihre Fahrzeuge durch die Driftzone jagten. Als wir genug vom Lärm und Gestank hatten, fuhren wir zurück und genossen noch einen Absacker in der Trämlibar des Hotel Engel, bevor wir unseren Kopf nach dem ersten ereignisreichen Tag auf das Kopfkissen legten.

 

26.8.23

Nach dem Frühstück fuhren wir wieder zum grossen Parkplatz und zur Bergstation der Standseilbahn Seelisberg. Mit einer humorvollen Begrüssung durch den Betriebsleiter und einer kurzen Info über das Tagesprogramm, stiegen wir in Gruppen in die Bahn und fuhren nach Treib hinunter. In Treib stiegen wir auf das Schiff Europa und machten eine 1 ½ stündige Schiffstour auf dem Vierwaldstättersee. Wieder zurück in Treib wurden wir mit ausgiebigen Regen und einem reichhaltigen Büffet beglückt. Auch für Musik wurde gesorgt mit einem Alphornbläser und Handörgeler. Wieder ging es in Gruppen hinauf nach Seelisberg und ins Hotel, wo man sich für den Galaabend in Schale warf. Wie üblich bei den Internationalen Treffen, gab es ein mehrgängiges Menü, Ansprachen der Präsidenten und Ehrungen. Das Musikduo Route 66 sorgte für Tanzmusik aus den 60er Jahren. Nach und nach verabschiedeten sich die Gäste und gingen in ihre Zimmer oder mussten in die jeweiligen Hotels fahren. Wir konnten bleiben und nach einem Schlumi gingen auch wir ins Bett.

 

27.8.23

Einer unruhigen Nacht mit viel Regen und Gewitter drückte auf die Stimmung. Wir schauten nach unseren Topis, die leider im Freien standen und alles über sich ergehen lassen mussten. Nicht nur bei uns war der Topi Innen nass. Mit gutem Zureden und einigen Startversuchen sprang er jedoch an und brummte vor sich hin. Wieder wurde eine grosse Kolonne gebildet und zur Freude einiger Spaziergänger und Ärger einiger Autofahrer tuckerten wir nach Buochs wo wir und unsere Topis mit Kraftstoff versorgt wurden. Weiter ging die Fahrt nach Stansstad wo wir im Kirchgemeindehaus ein speziell zubereitetes Raclette genossen. Zum letzten mal stand Matthias vor der versammelten Topigemeinde, schloss das Internationale Treffen in Emmetten mit einer herzlichen Verabschiedung und bis zum nächsten Jahr in Ungarn. Auch wir machten uns auf den Weg, jedoch nicht nach Hause sondern mit unserer Gruppe zurück nach Emmetten ins Hotel Seeblick. Unsere Clubreise beginnt am nächsten Tag. Das Abendessen mit viel Geschnatter genossen wir im Hotel Engel. Hier trafen wir noch einige Topianer aus dem hohen Norden die auch eine Zusatznacht verbrachten. Ein letzter Absacker und wir fuhren zu unserem Hotel und lauschten den Geschichten unserer Kissen und dem heftigen Gewitter mit Donnergrollen.

 

28.8.23

Wieder eine unruhigen Nacht und am Morgen sah es nicht viel besser aus. Heftige Regenschauer drückten auf die Stimmung. So gab es nach dem Frühstück eine Krisensitzung. Sollen wir noch einen Tag hier verbringen oder versuchen durch den heftigen Regen nach Como, unsere nächste Station, zu fahren. In einer Demokra-tischen Entscheidung teilten wir uns auf. Die beiden „Wegwerfautos“ unserer Gruppe machten sich auf den Weg nach Como und die verbleibenden 6 Topis zügelten in den Engel, mit der grossen Hoffnung, dass am nächsten Tag das Wetter sich von der besseren Seite zeige. Ich telefonierte ins Hotel Le Due Corti nach Como und meldete, dass nur ein kleiner Teil die erste Nacht in Como verbringen werden. Natürlich mussten die reservierten Zimmer bezahlt werden. So verbrachten wir den Tag vor dem Fernseher oder mit einem kurzen nassen Spaziergang. Am Abend gab es ein feines Essen im Engel und nach einem Schlumi ging es ins Bett, wobei ich das Zimmer mit Bruno teilte weil Colette mit Fio nach Como fuhr.

 

29.8.23

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen verhiess nichts Gutes, denn es regnete immer noch. Gemäss Wetterprognosen sollte der Regen am späteren Morgen nachlassen, was dann auch eintraf. So starteten wir um 10.00 Uhr, bei starker Bewölkung jedoch trocken, Richtung Süden. Entgegen unserer Grundeinstellung im Club, fuhren wir den ersten Abschnitt auf der Autobahn. Dann fuhren wir auf der Hauptstrasse bis kurz vor den Gotthardtunnel. In Airolo gab es einen kurzen Kaffeehalt und die Weiterfahrt auf der Hauptstrasse. Um Bellinzona und Lugano zu umfahren ging es wieder auf die Autobahn, wobei wir in der Autobahnraststätte Bellinzona einen Lunch zu uns nahmen. Dann blieben wir auf der Autobahn bis Chiasso und nahmen nach der Grenze die erste Ausfahrt nach Como. Bei der ersten Tankstelle wurden die Topi‘s vollgetankt, damit wir bei unserer Abreise in 2 Tagen keine Tankstelle suchen müssen. Da Como zeitweise mit Verkehrschaos beglückt wird, versuchten wir im Konvoi zum Hotel Le due Corti zu gelangen, was uns erstaunlicherweise auch gelang. Im Hof des Hotels wurden unsere 6 Topi’s geparkt und können sich die nächsten 2 Tage erholen, weil wir erst bei unserer Abreise wieder in den Topi steigen. Während Bruno und Ugo zur Wohnung spazierten und von Fio und Colette empfangen wurden, genoss der Rest der Gruppe einen Apero im schattigen Hof des Hotels. Am Abend holte Ugo die Gruppe vom Hotel ab und spazierte mit ihnen durch das belebte Zentrum von Como bis zum Restaurant Touring an der Piazza Cavour. Da genoss jeder nach seinem Gusto das Abendessen, wobei auch der Wein nicht fehlte. Es ging ja zu Fuss wieder zurück ins Hotel. Um das Ganze noch abzurunden gab es einen Kaffee mit Grappa. Glücklich, dass alles gut gegangen ist fielen wir ins Bett.

 

30.8.23

Seit gestern gibt es den neuen Billette-Schalter für die Schiffe auf dem Comersee. Bereits um 7.30 Uhr stand Ugo, bei schönstem Wetter, in der Schlange weil es nicht möglich ist die Billette für das Schnellboot Online zu kaufen und auch nicht Tags zuvor. Dann ist es auch nicht möglich ein Retourbillette zu kaufen. Dies muss man am Zielort wieder machen. Somit kann die Warteschlange am späteren Morgen bis zu 100m lang sein und wenn man nach 2 Stunden am Schalter steht gibt es keine Billette mehr, weil sie ausverkauft sind. Sowas gibt es auch nur in Italien. Nach dem Frühstück gab es eine kurze Führung durch die Altstadt von Como. Es wurde die Kirche San Fedele aus dem 13. Jh. und der Dom besichtigt. Wie üblich gab es eine grosse Menschenmenge und durcheinander beim Pier. Dank Christa im Rollstuhl konnten wir die wartenden überholen, die nicht gerade Glücklich dreinschauten und über eine provisorische Rampe als erste aufs Schiff gehen. Eine Stunde später erreichten wir Bellagio und Ugo erfuhr am Billette-Schalter, dass sämtliche Schnellboote zurück nach Como ausverkauft sind. Also wurden Billette für das Kursschiff gekauft, das für den gleichen Weg 2 Stunden braucht. Nach einer kurzen Besprechung teilten wir uns auf. Die Ersten nehmen das Schiff um 15.50 Uhr, die Zweiten um 16.45 Uhr zurück nach Como. Da Bellagio „Menschenleer“ war schlenderten wir alleine oder in kleinen Gruppen durch diesen überfüllten Touristenort. Zwischendurch sah man einen Topianer/Inn und mit etwas Glück ergatterte man auch einen Sitzplatz in einem Restaurant. Auf der gemütlichen Rückfahrt konnte man sich an der Bar mit Getränke eindecken und die schönen Villen betrachten. Der nächste Fixpunkt war dann um 19.00 Uhr bei der Pizzeria Nove, wo jeder nach seinem Gusto bestellen konnte. Da am nächsten Tag die lange Fahrt nach Sale Marasino bevorstand wurde die Nacht nicht zum Tage und das Bett eher früher besucht.

 

31.8.23

Um 9.00 Uhr waren alle bereit für den nächsten Abschnitt unserer Reise, die uns an den Iseo See führt. Auf schmalen Strassen bei strahlendem Sonnenschein, fuhren wir dem Comersee entlang nach Bellagio und wurden von einer Gruppe Velofahrer begleitet. Einmal waren wir Vorne und sobald wir langsamer wurden überholte uns die Gruppe mit viel hallo. Kurz vor Bellagio reihte sich die Gruppe am Strassenrand auf und wartete auf unsere Vorbeifahrt die mit grossem hallo und Applaus begleitet wurde. Nach Lecco gab es einen Kaffeehalt direkt am See, bevor wir uns auf Nebenstrassen nach Bergamo verschoben. Im Daste Bistro gab es eine Sardische Spezialität, La Fregola. Das Bistro wurde in ein ehemaliges Kraftwerk eingebaut, das auch als Eventlokal verwendet wird. Mit vollen Bäuchen fuhren wir durch eine abwechslungsreiche Landschaft an den Iseo See, den wir um 17.00 Uhr erreichten. In Sale Marasino logiert die Gruppe im Albergo Orazio. Wir sind mit Fio und Bruno bei Fio’s Mutter, Nonna Pina, einquartiert die nur ein paar Häuser vom Hotel entfernt wohnt. Nachdem sich alle eingerichtet und erholt hatten gab es ein Abendessen im Orazio, das vom Club übernommen wurde. Wieder haben unsere Topis für die nächsten Tage eine Ruhepause. Nach einem letzten Grappa ging es dann in die Horizontale um die Geschichten des Kissens zu lauschen.

 

1.9.23

Um 9.30 Uhr wurden wir von einem Kleinbus abgeholt der uns nach Iseo brachte. Hier war heute grosser Markttag und dies bei strahlendem Sonnenschein. Natürlich war es nicht möglich in der Gruppe durch den Markt zu spazieren, um die grosse Auswahl von Gemüse, Pflanzen, Kleider und Diverses zu bewundern, sodass wir einen Zeitpunkt am späteren Nachmittag vereinbarten wo uns der Bus wieder abholte. So schlenderten wir durch den Markt und entdeckten ein Plakat eines Restaurants mit einem speziellen Pasta Gericht. Es befindet sich versteckt in einer Seitengasse. Dort angekommen waren wir die ersten Gäste und bestellten zuerst einen Apero. Nach dem Salat wurde dann die Pasta gebracht, die in der Pfanne gekocht wird. Sie wird in einem aufgeschnittenen Parmesankäse gekippt, der zuerst mit brennendem Vodka erhitz wird, damit er schmilzt und sich mit dem geschmolzenen Parmesan vermischt. Was für ein Spektakel und Gaumenfreude. Dazu passte ein feiner Wein. Gut genährt spazierten wir weiter durch den Markt und bei einer Gelateria wurde das obligate Gelato verdrückt. Pünktlich trafen wir uns wieder beim vereinbarten Treffpunkt und wurden mit dem Bus zurück ins Hotel gefahren. Zum Nachtessen wurden wir wieder vom Bus abgeholt, der uns den Berg hinauf fuhr. In der Trattoria Partole, mit einer herrliche Aussicht auf den Iseosee, wartete ein üppiges Nachtessen auf uns. Von Koni erhielten wir dann noch die umliegenden Berge erläutert. Da gab es den Piz Vornedra, den Piz Nebedra und den Piz Hinedra. Nach einem etwas komplizierten Zahlungsvorgang ging es wieder Talwärts wo das Bett auf uns wartete.

 

2.9.23

Heute war bei strahlendem Wetter der Ausflug auf Monte Isola geplant. Das ist die grösste europäische Binneninsel. Pünktlich um 10.00 Uhr wurden wir wieder vom Bus abgeholt und zur Schiffsstation in Sulzano gebracht. Mit dem Kursschiff ging es dann bis Clusane wo wir einen Zwischenstopp einlegten, weil es wieder Aperozeit war. Weiter ging die Fahrt bis Peschiera das auf der Insel liegt. In der Hosteria Miralago, wie kann es anders sein wenn der Topiclub unterwegs ist, wartete das Mittagessen auf uns. Zu unserer Überraschung trafen wir noch 4 weitere Topiclubmitglieder, die in dieser Gegend mit ihren „Wegwerfautos“ unterwegs waren. Mit vollen Bäuchen machten wir noch einen kurzen Spaziergang bis zur nächsten Beiz. Da genossen wir ein kühles Bier. Mit dem Schiff ging es zurück nach Sale Marasino, wo der Bus auf uns wartete um uns zurück ins Hotel zu fahren. Wir waren ja bei Nonna Pina untergebracht und genossen bei einem Schwatz und Blick auf den See ein weiteres Bierchen. Das Abendessen wurde uns im Hotel Orazio serviert. Da erhielten unsere Bäuche einen weiteren Kalorien-schub. Der letzte Schlumi und dann ging es in die Horinzontale, weil am nächsten Tag die Weiterreise nach Pontresina bevorstand.

 

3.9.23

Nach dem Frühstück verabschiedete sich Geri, Gaby und Ruedi die sich via Gotthard auf den Rückweg machten. Um 9.00 Uhr hiess es dann auch bei uns Abfahrt, weil es einige Kilometer und einige Berge zu bezwingen gab. Ein kurzes Fotoshooting bei Nonna Pina und wir fuhren zügig bei Sonnenschein auf der Schnellstrasse dem See entlang. Der erste Halt war bei einer Bar in Sonico, wo das WC wie zu den Anfangszeiten aus einem Loch bestand. Die schöne Route nach Edolo und weiter ansteigend nach Aprica, schafften unsere Topis mit anständiger Durchschnittsgeschwindigkeit. Ab Aprica gings dann rassiger hinunter ins Sondrio-Tirano-Tal. Dann kam die erste Berninaetappe bis Poschiavo. Im Ristorante Lardi fanden wir bei angenehmen Temperaturen noch Platz auf der Terrasse. Nun kam der Bernina und wie zu erwarten war, zog sich unsere Topikolonne im steilen Aufstieg, auseinander. Im Restaurant Bernina Passhöhe sammelten wir uns wieder, bevor es auf die Weiterfahrt ging. Hinunter ging es dann im flotten Tempo bis Pontresina, wo unsere Topis in der Garage des Hotel Schweizerhof sich erholen konnten. Nach einem kurzen Spaziergang durch Pontresina war das Abendessen angesagt. Ein weiterer Höhepunkt bei unserer schönen Topireise. Auch hier durfte der obligate Schlumi nicht fehlen und so fielen wir müde ins Bett.

 

4.9.23

Heute stand wohl die längste Reiseetappe auf dem Programm, je nachdem wo man zu Hause war. Vor der Abfahrt um 9.45 Uhr verabschiedeten wir uns noch von Rolf und Karin, die noch ein paar Tage in Pontresina blieben. Dann starteten wir zur Fahrt über den Julier nach Tiefencastel Richtung Norden. Wieder war uns der Petrus wohlgesinnt und schickte uns strahlenden Sonnenschein. Für die Fahrt zur Julier-Passhöhe auf 2‘284m ü. M. mussten unsere Topis alles geben und nach einer kurzen Verschnaufpause ging die Fahrt flott den Berg hinunter bis Tiefencastel. Das Mittagessen war beim Restaurant Solisviadukt in Alvaschein geplant. Der Parkplatz war fast leer und in der Gartenwirtschaft hatte es noch sehr viel Platz. Schnell stellte sich heraus warum…..das Restaurant hat am Montag geschlossen. Also ging die Fahrt weiter bis Thusis. Wir fanden eine Garten-wirtschaft und genossen einen Lunch.

Nach dem Mittagessen trennten wir uns von der Restgruppe, weil wir einen Tag aufholen mussten. Dies will ich auch noch kurz erläutern, wieso einen Tag aufholen? Ugo war der festen Überzeugung, dass wir am Sonntag 3.9. und nicht am Montag wieder in Oberrieden sind. Dementsprechend haben wir auch geplant und die Besuche bei Freunden und Familie organisiert. Der Fehler wurde uns erst in Sale Marasino bewusst, als die anderen Reiseteilnehmer vom Sonntag in Pontresina sprachen. Wieso ich auf den Sonntag kam und der festen Überzeugung auch war das es stimmt, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Also mussten wir etwas umdisponieren und daher verabschiedeten wir uns bereits in Thusis von der Restgruppe und fuhren auf die Autobahn. Wieder bei schönstem Wetter fuhren wir auf der Autobahn bis Chur. Hier war ein grosser Stau und so wählten wir den Weg durch die Stadt und die Landstrasse bis Landquart. Dann fuhren wir bis Pfäffikon und dort auf die Seestrasse nach Horgen. Dies war eine schlechte Idee weil die Seestrasse, wegen den vielen Baustellen, nur ein mühsames Vorwärtskommen erlaubte. Endlich in Horgen angekommen, wurde zuerst ein Zugbillette für Colette gekauft, weil sie am Mittwoch bereits wieder nach Como fuhr und es Online nicht funktionierte. Im Migros deckten wir uns mit Esswaren ein und landeten dann endlich ziemlich müde in Oberrieden. Zu müde um uns noch zu bewegen, genossen wir einen kalten Znacht und waren dann froh den Geschichten unserer Kissen zuzuhören. Am Mittwoch fuhr Colette auf der alten Bergstrecke, neu Panoramastrecke, zurück nach Como. Der Basistunnel ist anscheinend bis Ende Jahr nicht mehr benützbar, weil ein Güterzug entgleiste und grossen Sachschaden angerichtet hatte. Colette wollte am Mittwoch zurück weil sich auf Freitag Sara mit 2 Freundinnen in Como angemeldet hat. Ugo war inzwischen mit dem Einwintern des Topi, der über 1‘000 km hinter sich hatte, und der to do Liste von Laura beschäftigt. Er durfte ein Kinderbett mit Wickelkommode aus „Tausend“ Einzelteile zusammenbauen. Am Samstag 9.9. machte sich dann auch Ugo auf den Weg nach Como und schloss somit den Kreis unserer Reise. Wie immer schliessen wir unseren Reisebericht mit

 

 

Danke und auf Wiedersehen